DoggyKids, Barneys Tagebuch

 

 

  DOGGYKids

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Familienkurs mit Barney und Fiete

Details

 DoggyKids sind keine Angsthasen

Der Familienkurs war wie immer super! Der Kurs ist für Kinder und Eltern, die lernen wollen, Hunde einschätzen zu können bzw. Hunde zu „lesen“. Was will der Hund, der auf mich zukommt, eigentlich von mir? Meint der wirklich mich, oder den lgel hinter mir?

In kleinen Gruppen von 3-4 Familien treffen wir Menschen, die Hunden bisher nicht gern begegnen, weil Ihnen noch niemand erklärt hat, wie wir Hunde „sprechen“. Die Kinder sind meist zwischen 4 und 9 Jahren.

Dem einen Kind ist z.B. ein Hund hinterher gelaufen, das Kind lief daraufhin immer schneller und der Hund immer hinterher. Welch blöde Situation, gejagt zu werden! Das mögen nicht einmal wir Hunde und wir haben das Spiel quasi erfunden.

Doch wie sich herausstellte, wollte der Hund nur den Stock, den das Kind zuvor gefunden hatte und mit dem es etwas in den Sand gemalt hatte.

Das andere Kind hörte immer von der Oma die Warnung: „Vorsicht Kinder, keinen fremden Hund anfassen, der kann beißen!“ Soweit erst einmal richtig, klar können wir beißen. Wir Hunde haben keine Hände, um etwas festzuhalten. Doch irgendwie blieb von dem Satz nach einiger Zeit nur noch das Ende des Satzes übrig: „Vorsicht, der Hund kann beißen!“ Die Oma ist als Kind selbst gebissen worden, daher die nachvollziehbare Warnung, doch warum passierte das? War das ein Missverständnis zwischen Oma, damals selbst Kind, und Hund? Wäre der Unfall vermeidbar gewesen? Zu Beginn des Theorieteils berichtet Inga Benecke genau davon. Mein Freund Fiete und ich haben Ihnen dann die Hundesprache in der Praxis live gezeigt! Die Teilnehmer können dabei das Gelernte in gezielten Übungen anwenden. Jeder gibt dem anderen ein Feedback, welche Handlung ihrerseits eine sofortige Reaktion beim Hund ausgelöst hat und wie man das gezielt beeinflussen kann. Toll zu sehen war auch, das „Angsthasen-Spiel“. Ein Kind ging mit Papa an Hund/mir ohne Leine vorbei und versteckte sich halb hinter Papa, winkelt unangenehm berührt das Knie an und schaute mich direkt an. Klar, musste ich da sofort hin und gucken, ob ich „mit-spielen“ kann. Sobald sich das Kind aber wie ein DoggyKids-Kind verhielt, war für mich als Hund die Tasche mit den Spielsachen viiiieeeel interessanter als das Kind. Doggykids-Kinder sind eben keine Angsthasen! Ich war richtig stolz auf „meine DoggyKids“!